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Erfahrungsbericht Rennrad mit Scheibenbremsen

 Nach mehr als 10000 km und 50000 Höhenmeter mit meinem hydraulischen 7kg  DBIKES Rennrad scheint es angebracht, hier  einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu publizieren.

 Das Thema ist brandaktuell, denn gegenwärtig arbeiten alle Rennrad-  Komponentenhersteller an der Entwicklung von hydraulischen Rennradbremsen, daher wird die Frage kontrovers diskutiert: „Braucht es am Rennrad überhaupt eine Scheibenbremse?“.

Dazu möchte ich mal einen Vergleich aus der Autowelt heranziehen:
Am Porsche braucht man sicherlich eine stärkere Bremse als etwa ein Trabbi - das sieht wohl jeder ein. Ergo, kurz und knapp: Je schneller man mit dem Rad unterwegs ist, desto mehr macht eine Hydraulikbremse Sinn.

Wie sieht aber nun aber mein ganz persönliches Fazit nach 1,5 Jahren Hydraulic Disc aus?
 Auch wenn ich die hydraulische Bremskraft in dieser Zeit praktisch nie voll ausschöpfen musste, so vermittelt eine Disc doch ein Gefühl der Sicherheit, das ich früher nie gekannt habe.!

Abfahrten mit dem Rennrad machen plötzlich richtig Spass: Man kann ungebremst an eine Kurve heranfahren, kurz und dosiert bremsen und das Rad dann sofort wieder laufen lassen, Früher galt ich als eine „schlechter“, weil vorsichtiger Abfahrer, mit meiner neuen Bremstechnologie fährt mir so schnell niemand mehr davon.

Braucht man eine Disc Brake am Rennrad nur im Gebirge? Keineswegs, man darf nicht vergessen, dass "Urban Bikes" für den Stadtverkehr schon heute in der höheren Preisklasse fast durchweg mit Hydraulic Disc ausgerüstet sind, allerdings mit geradem Lenker und MTB-Komponenten, eher geeignet für kurze Strecken. Den meisten Rennradfahrern, die sich wohl  oder übel auch durch den Stadtverkehr quälen müssen, bringt eine Hydraulic Disc mehr Sicherheit. Viele Fahrradunfälle mit Autobeteiligung können durch eine perfekte Breme verhindert werden.

Im hektischen Stadtverkehr macht eine hydraulische Scheibenbremse nämlich ebensoviel Sinn wie im Gebirge. Nicht umsonst werden sogenannte  „Urban Bikes“  oder „speedbikes“ für den Stadtverkehr heute zunehmend mit Hydraulic Disc ausgerüstet. Allerdings sind solche Bikes wegen hohem Gewicht und geradem Lenker für längere Rennradtouren schlecht geeignet. Nun habe ich ein perfektes Rennrad, das für Stadtverkehr und Gebirge gleichermassen geeignet ist.

Ich persönlich möchte die Scheibenbremse am Rennrad nicht mehr missen. Sie hat meine Erwartungen voll erfüllt:

- Das Bemsfeeling ist phantastisch, zupackend statt gummiartig wie an der Felgenbremse

- Berg-Abfahrten machen viel mehr Spass

- Kürzere Bremswege im Strassenverkehr. VERKEHRSSICHERHEIT

-Selbst bei einer Vollbremsung ist die Bremswirkung noch kontrolliert, nicht ruckartig

 Bevor ich Rennräder mit Scheibenbremse entwickelt habe, bin ich zunächst 20 Jahren im Schwarzwald mit dem Rennrad unterwegs gewesen, danach 13 Jahren in den Walliser Alpen, dort vorzugsweise auf engen, steilen und wenig befahrenen Bergsträsschen – Moosalp, Giw und Finnen, für Leute, die sich auskennen.
Mit meinen Felgenbrems-Rennrad bin ich immer unfallfrei herunter gekommen, aber das war teilweise ein richtiges Gemurkse, und irgendwie ist immer ein bisschen die Angst mitgefahren: „Was mach ich, wenn hinter der nächsten Kurve plötzlich ein Auto hervorgeschossen komm?“

Das Problem der Felgenbremse ist, dass sie jedesmal ein bisschen anders bremst: Mal recht dosiert, dann wieder zu ruckartig, dann wieder schmierig, vor allem bei Nässe. In den Jahren habe ich eine richtige „Hassliebe“ zur Felgenbremse entwickelt, bei diesen schwierigen Abfahrten kam oft die Frage auf: „Warum entwickelt eigentlich niemand eine Rennrad mit modernen Hydraulikbremsen?“

Noch extremer stellte sich diese Frage, wenn ich  mein Rennrad für Bergrennen mit superleichten Carbonlaufrädern ausgestattet hatte: Mit Carbonfelgen bremst das teuerste Rennrad schlechter als ein 500 Euro -Rad aus dem Baumarkt, in alpinem Gelände schlichtweg nicht zu gebrauchen!!

Nicht nur, dass Carbon selbst mit Spezialbelägen viel schlechter bremst als Alu, die Bremswäre kann die Felge zerstören und bei Schlauchreifen den Kitt aufweichen, deshalb liest man in Radsportzeitschriften nach Tests fast immer das Fazit: „Vollcarbonfelgen sind nicht alltagstauglich“.

Nach soviel Lob: Was ist denn von den Nachtelien zu halten, die so oft ins Feld geführt werden:

1)    „Zu Schwer“(?): Das Zusatzgewicht beträgt 200-300 g wegen Nabe und Scheibe, die man leicht an anderen Teilen wieder kompensieren kann.

2)    „Schleifgeräusche“(?). Leichte Geräusche sind am Anfang oft unvermeidlich. Ähnlich wie am MTB muss man dann die Beläge erst einbremsen und danach nochmals gut einstellen; das braucht ein bisschen Üebung, in hartnäckigen Fällen etwas Bremsflüssigkeit ablassen. Bis jetzt haben wir noch jedes DBIKES schleiffrei einstellen können.

3)    Zusätzliche Wartung? Nach 50000 Höhenmeter habe ich einmal die Beläge ausgetauscht und einmal etwas DOT4 nachgefüllt. Die heutigen Scheibenbremsen sind dank langjähriger Erfahrung am MTB technisch ausgereift und robust, sie brauchen nicht mehr Wartung als eine Felgenbremse.

NEUGIERIG GEWORDEN?

Wer einmal ein DBIKES-Rennräder probefahren möchte, der ist herzlich eingeladen, nach Zofingen zu kommen. Ja, leider ist das für die meisten Interessenten nicht so einfach möglich. Wir arbeiten an einer weiteren Verbreitung unserer Räder.Ganz sicher.

Die überlegene Technologie wird sich durchsetzen. Auch am Rennrad! 

STAND DER  TECHNIK.
Leider gibt es noch keine hydraulische Rennradgruppe auf dem Markt, daher muss man, wenn man auf einen gebogenen Rennlenker nicht verzichten will, einen zusätzlichen „Konverter“ montieren, der die Kraft eines Brems-Schalthebels über den Bowdenzug auf den hydraulischen Öldruck überträgt. Es gibt schon mehrere solcher Systeme auf dem Markt, die mit allen aktuellen Gruppen von SHIMANO, CAMPAGNOLO und SRAM kompatibel sind, sich allerdings bezüglich Dosierbarkeit unterscheiden:

-       Doppelmoppel“ von TRICKSTUFF

-       „Parabox“ von TEKTRO

-       . „V-TWIN von HOPE

 Bei einigen Systemen braucht es einige Uebung, damit man beim Bremsen nicht „überpowert“. Vor allem die Hinterradbremse muss mit weniger Kraft  bedient werden als am herkömmlichen Rennrad, sonst „radiert“ das Hinterrad die Strasse  (unerwünscht, aber ungefährlich, a). Daher bitte für eine Vollbremsung die Vorderrad-Bremse deutlich stärker  belasten als die Hinterrad-Bremse.

Bezüglich Dosierbarkeit halte ich den von mir erfundenen DBIKES-Konverter wegen den Formula R1 Bremshebeln noch immer für das beste System, mit dem jeder Ungeübte sofort klar kommt.

Zusammengefasst: Eine Scheibenbremse am Rennrad wird sich durchsetzen! Das Bremsfeeling ist einfach toll. Packt richtig zu! Man bremst in einer anderen Dimension.

Viele Leute sagen: „ja eine Scheibenbremse macht nur am MTB Sinn:

Soll ich dazu meine ehrliche Meinung sagen?
Wenn ich mit dem MTB im Wald unterwegs bin, abseits dem Strassenverkehr, dann brauche ich die Disc weniger als wenn ich mit dem Rennrad auf Autostrassen unterwegs bin. Kurz zusammengefasst lautet mein Resumee nach 1,5 Jahren:

Ein DBIKES-Rennrad wäre das ideale Trainigsgerät für Profis.
Neue Technologien werden die Verbreitung der Scheibenbremse am Rennrad beschleunigen. Vor allem wartet man auf eine reinrassige
vollintegrierte hydraulische Rennradgruppe, die keinen „Konverter“ benötigt.

 SRAM hat so etwas schon für dieses Jahr so etwas angekündigt. TEKTRO und FORMULA wollen hydraulische Rennradgruppen in Kombination mit Shimano Di2 aufden Markt bringen.
Ehrensache, dass wir unsere DBIKES so schnell wie möglich mit jeder neuen Technologie ausrüsten werden…

 


 Download

Testbericht TOUR 11/2010 Seite 1 (PDF)
Testbericht TOUR 11/2010 Seite 2 (PDF)
Anmerkungen zum Testbericht Tour 11/2010 (PDF)
Flyer DBIKES (PDF)
Roadbike 03/12, Steile Meile (JPEG)